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Hintergrund: Entscheidung oft erst im 2. Wahlgang

Berlin (dpa) - Der erste Wahlgang in der Bundesversammlung hat sich oft als zu hohe Hürde erwiesen. Schon der erste Bundespräsident Theodor Heuss musste 1949 in einen zweiten Wahlgang. Fünf Jahre später hatte er dann bereits im ersten Anlauf Erfolg.

Genauso erging es anschließend Heinrich Lübke. 1959 fiel die Entscheidung zu seinen Gunsten im zweiten Wahlgang, fünf Jahre später schon im ersten. Auch Johannes Rau war 1999 auf einen zweiten Wahlgang angewiesen. Noch schlechter erging es Gustav Heinemann (1969) und Roman Herzog (1994). Sie mussten in der Bundesversammlung sogar dreimal antreten, bevor sie gewählt waren.

Bundespräsident / Wahlen
30.06.2010 · 15:25 Uhr
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