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Hintergrund: EMV-Technik - Chip statt Magnetstreifen

Ein Speicherchip auf einer Kreditkarte.Großansicht
Hamburg (dpa) - Geldkarten mit EMV-Technologie haben einen Prozessorchip. Dieser ist eine Art Mini-Computer und kann gespeicherte Daten besser gegen Missbrauch schützen als der herkömmliche Magnetstreifen.

Die Abkürzung EMV setzt sich aus den Anfangsbuchstaben der drei Gesellschaften zusammen, die den internationalen Standard für Karten und Geräte wie Geldautomaten entwickelt haben: Europay International (heute MasterCard Europe), MasterCard und Visa.

Die Chip-Technologie soll das Kopieren und Fälschen von Geldkarten eindämmen. Der Datensatz wird sicher verschlüsselt, die Karte bei Gebrauch auf Echtheit geprüft. Außerdem ist eine PIN nötig. Durch seine Rechenleistung bietet der Chip die Möglichkeit für Zusatzfunktionen. Der EMV-Standard soll die Magnetstreifen- Technologie ablösen. Nach Angaben des Unternehmens EMVCo, das die Technologie entwickelt, waren 2008 weltweit mehr als 730 Millionen Geldkarten mit dem EMV-Standard ausgestattet.

Thema / Banken
08.01.2010 · 12:28 Uhr
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