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Hintergrund: Eingleisige Strecken

Berlin (dpa) - Auf dem knapp 34 000 Kilometer langen Gleisnetz in Deutschland gibt es zahlreiche eingleisige Abschnitte - meist auf weniger genutzten Nebenstrecken, da dies zu Wartezeiten führt.

Die Regeln sind dieselben wie vor einer Baustellenampel im Straßenverkehr: Der Abschnitt darf abwechselnd nur in jeweils einer Richtung befahren werden. Entgegenkommende Züge müssen daher in einem zweigleisigen Abschnitt warten, bis das eingleisige Teilstück wieder frei ist. Dann bekommen sie ein Einfahrtsignal. Eingleisige Strecken gehörten seit Jahrzehnten zur Betriebsroutine, heißt es bei der Deutschen Bahn, die das Netz betreibt. Bei Bauarbeiten oder Schäden durch Unwetter können auch zweigleisige Strecken vorübergehend eingleisig genutzt werden.

Bahn / Verkehr / Unfälle
30.01.2011 · 17:53 Uhr
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