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Hintergrund: EHEC in den Bundesländern

Arbeit im Labor: Noch ist die Gefahr durch EHEC nicht gebannt.Großansicht

Berlin (dpa) - Bundesweit gibt es inzwischen mehr als 1500 Menschen, bei denen der Durchfallerreger EHEC vermutet wird oder bereits nachgewiesen wurde. Mindestens 15 Menschen sind daran gestorben. Ein Überblick mit jüngsten Angaben aus den Bundesländern bis zum Dienstagnachmittag:

- HAMBURG: Mindestens 569 EHEC-Infektionen oder EHEC-Verdachtsfälle sind bekannt. Davon werden in den Krankenhäusern mindestens 110 Kranke stationär wegen der schweren Komplikation HUS (hämolytisch-urämisches Syndrom) oder HUS-Verdachts behandelt. Mindestens 2 Menschen sind gestorben.

- SCHLESWIG-HOLSTEIN: 360 EHEC-Infektionen davon 120 HUS-Fälle sind bekannt. 5 Menschen kamen durch den EHEC-Erreger ums Leben.

- NIEDERSACHSEN: Landesweit sind mindestens 264 Verdachtsfälle bekannt. Bei 191 Menschen ist eine Infektion bestätigt. 47 dieser Patienten leiden an HUS. Mindestens 3 Menschen sind gestorben.

- NORDRHEIN-WESTFALEN: Mindestens 128 Menschen sind nachweislich mit dem Erreger infiziert. Die Komplikation HUS wurde in 35 Fällen gemeldet. 3 Frauen sind an den Folgen der Infektion gestorben.

- MECKLENBURG-VORPOMMERN: Bisher sind 92 EHEC-Infektionen bekannt. Bei 29 Menschen gibt es HUS-Komplikationen. Eine Frau ist gestorben.

- BREMEN: In Bremen und Bremerhaven sind mindestens 61 EHEC-Infektionen bekannt. Bei 42 Patienten wurde HUS diagnostiziert. Eine Frau in Bremen ist durch den Erreger gestorben.

- BADEN-WÜRTTEMBERG: Seit Anfang Mai haben sich mindestens 37 Menschen mit EHEC angesteckt, 4 erkrankten an HUS, bei 2 besteht der Verdacht darauf.

- HESSEN: Mindestens 42 HUS-Fälle sind bekannt.

- BAYERN: Mindestens 30 EHEC-Infektionen sind gemeldet, darunter 15 HUS-Fälle.

- SACHSEN-ANHALT: Mindestens 15 EHEC-Fälle sind nachgewiesen. Bei 3 der Patienten wurde das gefährliche HUS-Syndrom festgestellt.

- BERLIN: Bei mindestens 21 Menschen wurde der Erreger EHEC nachgewiesen, 9 davon leiden an HUS.

- BRANDENBURG: Bei mindestens 5 Menschen ist die EHEC-Infektion bestätigt, 2 von ihnen leiden unter HUS, bei einem Patienten besteht Verdacht auf HUS.

- SACHSEN: 8 EHEC-Kranke sind bisher gemeldet. Eine Patientin leidet nach Klinikangaben an HUS.

- THÜRINGEN: Bisher sind mindestens 11 Fälle bekannt. 3 Menschen leiden an HUS.

- SAARLAND: Mindestens 6 bestätigte EHEC-Infektionen sind bekannt, 4 der Patienten hatten HUS.

- RHEINLAND-PFALZ: Mindestens 3 Menschen haben HUS.

Gesundheit / Infektionen
01.06.2011 · 09:36 Uhr
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