News
 

Hintergrund: «Eagle IV» und «Yak» sollen Schutz bieten

Hamburg (dpa) - Die Bundeswehr verfügt über eine Reihe gepanzerter Radfahrzeuge, die den Soldaten in Afghanistan «bestmöglichen Schutz» bieten sollen. Hierzu zählen der «Eagle IV» und der «Yak».

«Eagle IV»: Panzerstahlplatten sollen die bis zu fünf Insassen des «Adlers» gegen Sprengfallen, Minen und direkten Beschuss sowie Angriffe mit atomaren, biologischen und chemischen Waffen schützen. Auch wenn seine Reifen zerschossen sind, kann das 8,5 Tonnen schwere Gefährt dank sogenannter Notlaufeinlagen weiterfahren. Ein 245 PS starker Dieselmotor beschleunigt den Wagen auf bis zu 110 Stundenkilometer. Ein voller Treibstofftank reicht für etwa 700 Kilometer. Das 5,40 Meter lange Fahrzeug passt in Transall-Transportflugzeuge und ist somit leicht zu verlegen. Produziert wird der «Eagle» vom Schweizer Unternehmen Mowag.

«Yak (Duro 3)»: Das anfangs nach dem genügsamen Tragtier aus dem Himalaya benannte «Mehrzweckfahrzeug» bietet bis zu 14 Soldaten vor allem Schutz gegen Maschinengewehrfeuer, Granatsplitter und Minen. Das Einsatzspektrum des «Duro 3» reicht von Transport über Aufklärung und Kampfmittelbeseitigung bis zum Sanitätsdienst. Mit seinem 250 PS starken Dieselmotor kann das sechsachsige und zwölf Tonnen schwere Gefährt bis zu 100 Stundenkilometer schnell fahren. Zur Selbstverteidigung ist der «Duro» mit einem Maschinengewehr bewaffnet. Auch er kann mit der Transall transportiert werden. Hersteller des Geräts ist der deutsche Rüstungskonzern Rheinmetall.

Afghanistan
24.04.2010 · 13:42 Uhr
[0 Kommentare]

Die aktuellen Schlagzeilen

 
 

 

News-Archiv

 
Diese Woche
22.05.2017(Heute)
Letzte Woche
Vorletzte Woche
Top News

Weitere Themen