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Hintergrund: Dresden und die Frauenkirche

Dresdner FrauenkircheGroßansicht
Dresden (dpa) - Die barocke Altstadt von Dresden hat Sachsen-Kurfürst und Polen-König August der Starke (1670-1733) im 18. Jahrhundert geprägt. Taschenbergpalais, Schloss und Frauenkirche wurden im Zweiten Weltkrieg stark zerstört.

1990 begann der Wiederaufbau nach alten Plänen und mit Millionensummen. Die zwischen 1726 und 1743 erbaute Frauenkirche gilt als Symbol für Frieden und Versöhnung. Ihre hoch aufragende steinerne Kuppel dominierte rund 200 Jahre die Stadtsilhouette. Nach der Bombennacht vom 13./14. Februar 1945 stürzte sie ein. Der Trümmerberg blieb ein Mahnmal. 2005 wurde die mit Spenden aus aller Welt wiederaufgebaute Kirche geweiht.

Das Schloss aus dem 16. Jahrhundert wurde unter August dem Starken erweitert. Die einstige Residenz der sächsischen Kurfürsten und Könige wird noch bis 2013 rekonstruiert und zum Museumszentrum der Kunstsammlungen ausgebaut. Berühmtester Teil ist das Historische Grüne Gewölbe. In den zehn prachtvoll ausgestatteten Räumen stehen rund 3000 Meisterwerke aus Gold, Silber, Edelsteinen, Elfenbein oder Bernstein.

Das Taschenbergpalais hatte August der Starke 1705 für seine berühmteste Mätresse Gräfin Anna Constantia von Cosel erbauen lassen. Das «Haus auf dem Taschenberg» wurde wegen seiner Einrichtung «Türkisches Haus» genannt. Bis 1708 entstand daraus ein großzügiges Wohnpalais, das lange Mittelpunkt des gesellschaftlichen Lebens in der Stadt war. Heute ist es ein Luxushotel.

International / Deutschland / USA
05.06.2009 · 11:37 Uhr
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