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Hintergrund: Die wichtigsten Zitate vom EU-Sondergipfel

Brüssel (dpa) - «Wir wollen, dass Griechenland in der Eurozone bleibt und gleichzeitig seine Verpflichtungen respektiert.» (Gipfelchef Herman Van Rompuy zum Verbleib des hoch verschuldeten Griechenlands im Euro)

«Also eine positive Botschaft, aber die Verpflichtungen von Griechenland müssten erfüllt werden.» (Bundeskanzlerin Angela Merkel zu Griechenland)

«Ich habe die Mitgliedsregierungen der Eurozone nicht beauftragt, nationale Notfallpläne auszuarbeiten.» «Aber selbstverständlich ist es so, dass wir uns auf alle Szenarien einstellen müssen, weil wir sonst unserer Aufgabe nicht gerecht würden.» (Eurogruppenchef Jean-Claude Juncker zur Erstellung von EU-Notfallplänen, falls Griechenland aus dem Euro ausscheidet)

«Wir brauchen Zeit und Verständnis - Verständnis auch dafür, dass dies eine ausgedehnte Krise ist.» (Giorgos Papandreou, der frühere sozialistische Ministerpräsident Griechenlands, zur Schuldenkrise)

«Die harte Wahrheit ist, dass es keinen Zauberweg zur Lösung der Krise gibt.» (Mark Rutte, niederländischer Regierungschef, zur Schuldenkrise)

«Griechenland muss am 17. Juni eine wichtige Wahl treffen. Diese muss europäisch sein.» (François Hollande, der französische Staatspräsident, über die Neuwahlen in Griechenland)

«Wir werden die Mittel (für mehr Wachstum) haben, wenn wir eine Finanztransaktionsteuer und Eurobonds schaffen.» (Giorgos Papandreou, der frühere sozialistische Ministerpräsident Griechenlands, zu den Wachstumschancen seines Landes)

«Eurobonds sind Teil der Diskussion.» «Es muss alles in punkto Wachstum auf den Tisch kommen.» (François Hollande, der französische Staatspräsident, über seine Forderung nach Eurobonds)

«Ich glaube, dass sie kein Beitrag sind, um das Wachstum anzukurbeln.» (Bundeskanzlerin Angela Merkel über ihr Nein zu Eurobonds)

«Das schafft eine Atmosphäre, wo die Guten bestraft und die, die mehr tun sollten, entlastet werden.» (Fredrik Reinfeldt, der schwedische Regierungschef, über Eurobonds)

«Dieses Ungleichgewicht zerstört die EU.» (Martin Schulz, Präsident des Europaparlaments, über die Zinsunterschiede für die Schuldenaufnahme in den EU-Ländern und Eurobonds)

«Dass es dermaßen lange gedauert hat, liegt daran, dass alle Länder, die im europäischen Rat vertreten sind, reden. Und manchmal langsam.» (François Hollande, der französische Staatspräsident, zu den rund sechsstündigen Gesprächen des EU-Sondergipfels)

EU / Gipfel
24.05.2012 · 11:27 Uhr
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