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Hintergrund: Die UN-Mission MINUSTAH in Haiti

Hamburg (dpa) - Mit der Mission MINUSTAH versuchen die Vereinten Nationen seit 2004, die Lage in Haiti zu stabilisieren.

Die rund 11 000 Soldaten, Polizisten und zivilen Mitarbeiter aus rund 50 Ländern sollen für Sicherheit sorgen und die Regierung des Landes etwa bei der Entwicklung demokratischer Strukturen unterstützen. Nach dem schweren Erdbeben stehen die Mitarbeiter vor neuen, großen Herausforderungen.

Der UN-Sicherheitsrat erteilte das Mandat am 30. April 2004 mit der Begründung, die Situation in dem Inselstaat sei eine Bedrohung für den internationalen Frieden und die Sicherheit der Region. Als Ziele wurden stabilere gesellschaftliche und politische Verhältnisse sowie der Schutz der Menschenrechte genannt. Das Hauptquartier der Mission ist in der Hauptstadt Port-au-Prince.

Ende November waren 7031 Soldaten, 2034 Polizisten, 488 internationale zivile Mitarbeiter, 1212 örtliche zivile und 214 ehrenamtliche UN-Mitarbeiter an der Mission beteiligt. Von Juli 2009 bis Ende Juni 2010 sind für den Einsatz rund 612 Millionen US-Dollar (rund 425 Millionen Euro) vorgesehen. Missions-Chef war Hédi Annabi aus Tunesien - der wahrscheinlich bei dem Erdbeben starb. MINUSTAH ist nicht der erste UN-Einsatz in Haiti, die Organisation engagiert sich bereits seit 1993 in dem Krisenstaat.

MINUSTAH: http://dpaq.de/Yjadz

Erdbeben / Haiti
15.01.2010 · 23:12 Uhr
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