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Hintergrund: Die TV-Duell-Regeln

Berlin (dpa) - Beim TV-Duell zwischen Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und ihrem Herausforderer Frank-Walter Steinmeier (SPD) gilt eine ganze Reihe von Regeln. Sie wurden in den vergangenen Wochen von den Sendern und den Beratern der Kandidaten ausgehandelt.

Insgesamt soll auf ihre Einhaltung aber weniger verbissen geachtet werden als bei den früheren Auflagen 2002 und 2005. Ziel ist nach Senderangaben eine möglichst lebendige Debatte. Die wichtigsten Vorgaben:

DAUER: Das Duell wird insgesamt 90 Minuten dauern. Steinmeier hat das Recht der ersten Antwort, Merkel das Recht, die abschließende Botschaft der Sendung an den Bürger zu bringen.

LÄNGE DER ANTWORTEN: Sie sollen 90 Sekunden nicht überschreiten. Insgesamt sollen beide etwa gleich lang sprechen dürfen. Es wird darauf geachtet werden, dass der Unterschied der Redezeiten am Ende nicht mehr als eine Minute beträgt.

THEMEN: Die Themenkomplexe sind den Kandidaten bekannt, nicht die Fragen.

HILFSMITTEL: Merkel und Steinmeier dürfen keine Unterlagen mitbringen. Auf den Pulten liegen nur Papier und Stift.

MODERATOREN: ZDF-Frau Maybrit Illner wird die Zuschauer begrüßen. Zu jedem Themenkomplex werden Pärchen gebildet. Illner fragt mit RTL- Moderator Peter Kloeppel. Das andere Paar: SAT.1-Chefredakteur Peter Limbourg und ARD-Moderator Frank Plasberg.

UMFRAGEN: Gleich nach der Sendung werden ARD, ZDF und RTL Umfragen veröffentlichen, wer in den Augen der Zuschauer von den Kandidaten besser abgeschnitten hat. Die ARD wird schon ihre Befragungen während der Sendungen beginnen und dies auch kennzeichnen, RTL und ZDF erst nach Schluss der Runde.

Wahlen / Bundestag / Medien / TV-Duell
13.09.2009 · 10:52 Uhr
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