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Hintergrund: Die Terrorserie von Mumbai

Zehn Terroristen griffen am 26. November 2008 in Mumbai unter anderem zwei Luxushotels, den größten Bahnhof der Stadt sowie das jüdische Zentrum an. (Archivbild)Großansicht

Berlin (dpa) - Deutsche Sicherheitsbehörden gehen von mehreren Bedrohungsszenarien durch den internationalen Terrorismus aus. Als eine Möglichkeit gilt ein Angriff nach dem Muster der Anschläge von Mumbai (Bombay) Ende November 2008.

Eine blutige Terrorserie hatte damals die westindische Finanzmetropole erschüttert. Im Verlauf der Angriffe mehrerer Terrorkommandos mit Schnellfeuerwaffen und Handgranaten kamen mindestens 171 Menschen ums Leben, mehr als 300 wurden verletzt. Unter den Getöteten waren 28 Ausländer, darunter drei Deutsche.

In aufeinander abgestimmten Attacken griffen die Terroristen im Stadtzentrum fast zeitgleich unter anderem ein jüdisches Zentrum, Luxushotels, den Hauptbahnhof, ein Kino und ein Café an. Geiselnahmen in Luxushotels wie dem legendären «Taj Mahal» und anderen Gebäuden hielten die Sicherheitskräfte tagelang in Atem.

Die indische Regierung machte die aus Pakistan operierende radikal-islamische Terrorgruppe Lashkar-e-Taiba («Armee der Reinen») für die Angriffe verantwortlich. Der einzige überlebende Terrorist wurde am 6. Mai 2010 in Mumbai zum Tode verurteilt.

Innere Sicherheit / Terrorismus
21.11.2010 · 21:57 Uhr
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