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Hintergrund: Die Suche nach Verschütteten

Mitglieder eines niederländischen Rettungs-Teams bereiten sich auf die Reise nach Haiti vor.Großansicht
Hamburg (dpa) - Bei der Suche nach Verschütteten wenden Helfer verschiedene Methoden an. Nach Angaben des Technischen Hilfswerks unterscheiden sie dabei zwischen der sogenannten biologischen und der technischen Ortung.

Erstere bezeichnet den Einsatz von Hunden, letztere das Nutzen von Geräten wie Mikrofone oder Kameras.

Zunächst stellen Experten in der Regel fest, an welchen Stellen Menschen etwa in Hohlräumen überlebt haben könnten. Dann werden sogenannte Trümmerhunde über das Gelände geschickt. Um die Hundeführer nicht zu gefährden und weitere Einstürze zu verhindern, suchen die speziell ausgebildeten Tiere das Gelände selbstständig ab. Je nach Art der Trümmer können sie menschlichen Geruch bis zu einer Tiefe von mehreren Metern orten. Sobald sie eine Spur haben, bellen sie und zeigen den Hundeführern relativ genau, wo sie etwas gerochen haben.

Danach kommen meist technische Ortungsgeräte hinzu. Mit besonders sensiblen Mikrofonen versuchen die Helfer zum Beispiel, Rufe, Klopfen oder Kratzen zu hören. Außerdem helfen spezielle Kameras, um zu erkennen, ob an der Stelle tatsächlich ein Mensch liegt. Die mit Licht ausgestatteten Geräte haben ein langes Kabel und können in unzugängliche Hohlräume geführt werden. Auch Wärmebildkameras, welche auf die Körpertemperatur von Personen reagieren, werden eingesetzt.

Erdbeben / Haiti
14.01.2010 · 15:20 Uhr
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