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Hintergrund: Die Streikenden

Die Gewerkschaft der Flugsicherung (GdF) will mit dem Streik ein deutlich höheres Einkommen und bessere Arbeitsbedingungen erzwingen. Foto: Frank May / ArchivGroßansicht

Frankfurt/Main (dpa) - Die Streikdrohung am Frankfurter Flughafen geht von einer kleinen Gruppe aus. Die Gewerkschaft der Flugsicherung (GDF) spricht von etwa 200 Leuten, die in der Vorfeldkontrolle, der Vorfeldaufsicht und der Verkehrsplanung der Fraport angestellt sind.

Sie sind auf dem genau abgegrenzten Vorfeld für den Flugzeugverkehr am Boden zuständig.

Die VORFELDKONTROLLEURE oder auch Vorfeldlotsen sitzen mit im Tower und übernehmen die Flieger von den Lotsen der Flugsicherung, sobald die Jets den Bereich der Lande- und Startbahnen verlassen oder erreicht haben. Sie sind keine vollausgebildeten Fluglotsen, haben aber eine interne Spezialausbildung durchlaufen und in der Folge auch eine sicherheitsrelevante Lizenz. Sie führen die Piloten zu den Vorfeld- oder Gate-Positionen.

Die Beschäftigten der VORFELDAUFSICHT sitzen beispielsweise in den «Follow-Me-Wagen», die die Jets durch das Flughafengewirr leiten. Sie steuern auch die «Pushbacks» der Jets von den Terminalpositionen durch riesige Schlepper. Die VERKEHRSZENTRALE plant und koordiniert den komplexen Flugzeugverkehr am Boden.

Eigene Vorfeldkontrollen gibt es an den Flughäfen in Dresden, Hamburg, München, Frankfurt und künftig auch in Berlin. An den übrigen Flughäfen wird die Aufgabe von den Lotsen der Deutschen Flugsicherung (DFS) miterledigt.

Tarife / Luftverkehr
16.02.2012 · 16:18 Uhr
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