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Hintergrund: Die Stadtautobahn A100

Der Erweiterungsbau der Stadtautobahn A100 ist umstritten. Im August besetzten besetzen Personen bei einem Flashmob in Berlin die Kreuzung Oberbaumbrücke/Warschauer Straße.Großansicht

Berlin (dpa) - Die Berliner Stadtautobahn wird seit den 1950er Jahren gebaut. Ursprünglich war sie als Ring um die Innenstadt geplant, wurde in der geteilten Stadt aber nur im Westteil gebaut. Bisher reicht sie vom Nordwesten bis in den Südosten.

Der geplante 16. Abschnitt soll die Strecke im Südosten verlängern. Dieser Abschnitt führt 3,2 Kilometer vom Dreieck Neukölln zum Treptower Park, vorwiegend durch Kleingärten. Die Verwaltung erwartet 60 000 bis 100 000 Autos pro Tag. Die Baukosten liegen bei 420 Millionen Euro, die der Bund bezahlt. Die neue Strecke soll, vor allem aus Lärmschutzgründen, zum Teil in einem Tunnel liegen, zum Teil in einem Trog.

Kritiker befürchten, dass zusätzlicher Autoverkehr angezogen wird und die zuführenden Straßen überlastet werden. Schon jetzt staut sich der Verkehr in Stoßzeiten am Treptower Park. Der Senat argumentiert, Stadtteile würden vom Durchgangsverkehr entlastet.

Senat / Berlin
05.10.2011 · 22:40 Uhr
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