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Hintergrund: Die Stadien der WM in Südafrika

Soccer-City-Stadion JohannesburgGroßansicht
Johannesburg (dpa) - Die 64 Spiele der Fußball-Weltmeisterschaft 2010 finden in zehn Stadien statt. Eröffnungsspiel und Finale werden im Soccer-City-Stadion von Johannesburg ausgespielt - eine von sechs Arenen, die für die erste Fußball-WM in Afrika umgebaut wurden.

Vier Arenen wurden komplett neu errichtet. Die deutsche Nationalmannschaft bestreitet ihre Vorrundenspiele in der Gruppe D in Durban (Australien/13. Juni), Port Elizabeth (Serbien/18. Juni) und im Soccer-City-Stadion von Johannesburg (Ghana/23. Juni).

- Soccer-City-Stadion Johannesburg: Fasst nach Umbau 88 000 Zuschauer. Imposante Schüssel in afrikanischer Kalabassenform. Hier wird der Weltmeister 2010 gekürt. Austragungsort von acht Spielen: fünf Vorrunde, jeweils eins Achtel- und Viertelfinale sowie Finale

- Ellis-Park Johannesburg: Fasst nach Umbau 61 000 Zuschauer. Alte Rugby-Arena im Herzen der Stadt. Hier gewann Südafrika 1995 den WM-Titel - im Rugby. Sieben Spiele: fünf Vorrunde, Achtelfinale, Viertelfinale

- Greenpoint-Stadion Kapstadt: Der Neubau fasst 66 000 Zuschauer. Am Fuße des Tafelbergs fügt sich die Arena in die tolle Kulisse der Stadt ein. Vor dem Bau gab es zahlreiche Bürger-Proteste. Acht Spiele: fünf Vorrunde, Achtelfinale, Viertelfinale, Halbfinale

- Nelson-Mandela-Bay-Stadion in Port Elizabeth: In den Neubau passen 46 000 Zuschauer. Benannt nach dem Volkshelden Südafrikas. Hier spielt Deutschland am frühen Nachmittag des 18. Juni gegen Serbien. Acht Spiele: fünf Vorrunde, Achtel-, Viertelfinale, Spiel um Platz drei

- Moses-Mabidha-Stadion Durban: Der Neubau fasst 69 000 Zuschauer. Arena am Strand des Indischen Ozeans mit einmaliger Bogen-Konstruktion. Hier startet die deutsche WM-Elf. Sieben Spiele: fünf Vorrunde, Achtelfinale, Halbfinale

- Loftus-Versfeld-Stadion Pretoria: Fasst nach Umbau 49 000 Zuschauer. Mitten im Zentrum. Während der Apartheid war Fußballspielen hier verboten. Rugby war der Sport der Herrschenden. Sechs Spiele: fünf Vorrunde plus Achtelfinale

- Free-State-Stadion Bloemfontein: Fasst nach Umbau 45 000 Fans. Heimat der Bloemfontein Celtics, hier ist das begeisterungsfähigste Fußball-Publikum zu Hause. Sechs Spiele: fünf Vorrunde und Achtelfinale

- Royal-Bafokeng-Stadion Rustenburg: 44 000 Zuschauer passen nach Umbau hinein. Das Stadion wurde von der durch Platin-Vorkommen reichgewordenen Kommune erbaut. Schon Spielort beim Confed Cup. Sechs Spiele: fünf Vorrunde, Achtelfinale

- Mbombela-Stadion Nelspruit: Der Neubau fasst 43 000 Zuschauer. Ein tierischer Schmuckkasten, denn die Flutlichtmasten gleichen Giraffen, die Sitze sind im Zebra-Muster gestaltet. Vier Spiele, alle in der Vorrunde

- Peter-Mokaba-Stadion Polokwane: Fasst nach Umbau 45 000 Fans. Benannt nach einem ANC-Freiheitskämpfer. Die Arena ist die größte in der Provinz Limpopo. Vier Spiele, alle in der Vorrunde

Fußball
11.06.2010 · 23:23 Uhr
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