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Hintergrund: Die russische Schwarzmeerflotte

Russische Kriegsschiffe im Hafen von Sewastopol. Foto: Artur ShvartsGroßansicht

Kiew (dpa) - Die Schwarzmeerflotte war zu Zeiten der Sowjetunion einer der schlagkräftigsten Marineverbände der Welt. Nach dem Zerfall der UdSSR 1991 stritten sich Russland und die Ukraine um die Schiffe und den Verbleib der russischen Marine in Sewastopol auf der ukrainischen Schwarzmeer-Halbinsel Krim.

Bereits 1783 hatte Russland dort eine Marinebasis errichtet, die bis heute Heimathafen der Flotte ist.

Erst 1997 wurde der Konflikt zwischen Kiew und Moskau beigelegt: Die Schwarzmeerflotte wurde geteilt, Moskau erhielt für 20 Jahre das Recht, seinen Teil der Flotte in Sewastopol zu unterhalten.

Der jetzt abgesetzte ukrainische Präsident Viktor Janukowitsch vereinbarte 2010 mit Moskau, den 2017 ablaufenden Pachtvertrag um zunächst 25 weitere Jahre zu verlängern - im Gegenzug für billigeres russisches Gas. Aus Sicht von Militärfachleuten sind die Schiffe mittlerweile überaltert und schlecht gewartet.

Innenpolitik / Regierung / Ukraine
28.02.2014 · 14:40 Uhr
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