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Hintergrund: Die NRW-Landesvertretung in Berlin

Die Vertretung des Landes Nordrhein-Westfalen in Berlin.
Berlin (dpa) - Am auffälligsten an der nordrhein-westfälischen Landesvertretung in Berlin ist die Doppelfassade: aus Glas und dahinter einem rautenförmigen Holzgerüst, das wie Korbgeflecht wirkt. Doch das Gebäude am Tiergarten ist nicht nur architektonisch eine Besonderheit.

Der Ort ist vielmehr ein symbolischer, Koalitionsverhandlungen - wie jetzt die von Union und FDP - haben hier Tradition.

Als die Bundesregierung und die Landesvertretung noch in Bonn waren, schmiedeten Willy Brandt und Walter Scheel 1969 dort das sozial-liberale Bündnis. Auch die rot-grüne Koalition wurde 1998 von Gerhard Schröder und Joschka Fischer in der NRW-«Botschaft» geschlossen.

Ob der Verhandlungsort ein gutes Omen für Schwarz-Gelb sein wird, wird sich in den kommenden Wochen zeigen. Das nach mehreren Verzögerungen und rund zweieinhalbjähriger Bauzeit im November 2002 eröffnete Gebäude hat trotz der spektakulären Optik nicht nur für Freude gesorgt. Finanzminister Helmut Linsen (CDU) hat über schwere Baumängel, hohe Reparaturkosten und einen rapiden Wertverfall die Immobilie geklagt. Unmut hatte es auch schon vor der Eröffnung gegeben. Die Opposition im Landtag hatte über einen Anstieg der Baukosten von rund 25 auf 30 Millionen Euro geklagt.

Parteien / Regierung
04.10.2009 · 21:58 Uhr
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