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Hintergrund: Die längsten Castor-Transporte

Berlin (dpa) - Mit Protestaktionen haben Atomkraftgegner Züge aus der französischen Wiederaufarbeitungsanlage La Hague in das Zwischenlager Gorleben schon mehrfach um viele Stunden verzögert.

Mehr als 79 Stunden dauerte im Jahr 2008 der längste Transport. Den am 7. November in Frankreich gestarteten Castor-Zug stoppten Atomkraftgegner besonders im Kreis Lüchow-Dannenberg immer wieder. Erst am 11. November um 0.30 Uhr erreichte der letzte Atommüllbehälter das Zwischenlager Gorleben. Die schnellsten Transporte waren etwa 58 Stunden unterwegs.

Fast 74 Stunden brauchte ein Zug mit sechs Castor-Behältern im März 2001. Vor allem nach der Ankunft in Lüneburg am 27. März besetzten Demonstranten immer wieder Gleise und blockierten Straßen. Damals erlangte die 16-jährige Marie Berühmtheit, die sich mit einigen andern Atomkraftgegnern ans Gleisbett gefesselt hatte.

Gut 61 Stunden nach dem Start in Frankreich trafen am 14. November 2002 zwölf Castor-Behälter im atomaren Zwischenlager ein. Auch ein zweiter Transport 2001 sowie die Züge 2004 und 2005 waren rund 60 Stunden unterwegs.

Atom / Transporte / Gorleben
09.11.2010 · 22:24 Uhr
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