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Hintergrund: Die grauen Potentaten in Afrika

Berlin (dpa) - In einigen Staaten Afrikas und der arabischen Welt gibt es seit Jahrzehnten keinen Machtwechsel. Diktatorische Herrscher halten sich dort oft durch Gewalt oder Wahlfälschungen an der Macht.

MUAMMAR AL-GADDAFI (68) in Libyen ist seit 41 Jahren Staatschef - der «dienstälteste» amtierende Machthaber Afrikas.

OMAR BONGO herrschte bis zu seinem Tod 2009 sogar 42 Jahre lang über das zentralafrikanische Gabun.

GNASSINGBÉ EYADÉMA setzte sich 1967 an die Staatsspitze in Togo und blieb dort 38 Jahre lang bis zu seinem Tod 2005.

FÉLIX HOUPHOUET-BOIGNY war von der Unabhängigkeit 1960 bis zu seinem Tod 33 Jahre lang Präsident der Elfenbeinküste.

ALI ABDULLAH SALIH (68) beherrscht seit 1978 den Jemen. Nach 32 Jahren im Präsidentenpalast kündigte er nach heftigen Protesten vor wenigen Tagen den Verzicht auf eine weitere Amtszeit an.

MOBUTU SESE SEKO kam 1965 an die Macht. 32 Jahre lang plünderte er die Demokratische Republik Kongo (Zaire) aus, wurde Milliardär und starb im Exil.

ROBERT MUGABE (87) ist in Simbabwe seit fast 31 Jahren an der Macht - zunächst als Premierminister und später als Staatspräsident.

HUSNI MUBARAK (82) regierte von Oktober 1981 bis zum 11. Februar 2011 fast 30 Jahre lang Ägypten, bevor ihn Massendemonstrationen hinwegfegten.

Unruhen / Libyen
23.02.2011 · 15:18 Uhr
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