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Hintergrund: Die ETA

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Madrid (dpa) - Seit 50 Jahren hat die Untergrundorganisation ETA im Kampf für einen unabhängigen baskischen Staat Bomben gelegt und gemordet. Bei etwa 4000 Terroranschlägen kamen mehr als 830 Männer, Frauen und Kinder ums Leben. 2300 Menschen wurden verletzt.

Die ETA sieht sich selbst als linksstehende Befreiungsorganisation. Von der Europäischen Union und anderen internationalen Organisationen wurde sie offiziell als terroristische Vereinigung eingestuft.

«Euskadi Ta Askatasuna» (Baskenland und Freiheit) wurde 1959 gegründet. Dem ersten Attentat 1968 folgten zahlreiche Anschläge in ganz Spanien. Die ETA spielte eine wichtige Rolle beim Kampf gegen die Franco-Diktatur (1939-1975). Eine der spektakulärsten Aktionen war 1973 die Ermordung des damaligen spanischen Ministerpräsidenten Luis Carrero Blanco.

Auch nach der Rückkehr Spaniens zur Demokratie setzte die Organisation ihren bewaffneten Kampf fort. 1987 gab es bei einem Anschlag auf ein Kaufhaus in Barcelona mit 21 Toten die bisher meisten Todesopfer. Die ETA erklärte in den vergangenen Jahrzehnten mehrmals eine «Waffenruhe» und führte Verhandlungen mit der spanischen Regierung, die aber - wie zuletzt 2006/2007 - stets scheiterten. Die ETA-nahe Separatistenpartei Batasuna (Einheit) wurde im März 2003 vom Obersten Gerichtshof verboten. Sie gilt als der politische Arm der Terroristen.

Terrorismus / ETA / Spanien
30.07.2009 · 22:19 Uhr
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