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Hintergrund: Die Beobachter der Arabischen Liga

Der Chef der Beobachter der Arabischen Liga in Syrien, General Mustafa al-Dabi. Foto: Ashraf ShazlyGroßansicht

Kairo (dpa) - Das Ziel der Beobachtermission der Arabischen Liga ist ehrgeizig: Ein Ende des seit März andauernden Blutvergießens in Syrien.

Bis Ende Dezember sollen 150 Diplomaten und Experten in dem Land sein und bei dem zunächst auf einen Monat befristeten Einsatz mehr als 100 Krisenherde besuchen. Die Mission kann bei Bedarf noch verlängert werden.

Aufgabe der Beobachter ist es nach einer zwischen der Arabischen Liga und dem Regime von Baschar al-Assad getroffenen Vereinbarung, den Abzug der Armee aus den Städten und die Freilassung der politischen Gefangenen zu überwachen. Im Fokus stehen die Protesthochburgen Homs, Deir as-Saur, Daraa, Idlib und Hama. Syriens Führung hat den Beobachtern volle Bewegungsfreiheit zugesichert sowie den ungehinderten Zutritt zu Krankenhäusern und Gefängnissen.

Allerdings ist die Regierung für die Sicherheit der Mission zuständig und sorgt auch für den Transport. Oppositionsaktivisten befürchten daher, dass die Beobachter von den Assad-Helfern in die Irre geführt werden könnten.

Konflikte / Syrien
27.12.2011 · 22:34 Uhr
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