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Hintergrund: Die Anleihetausch-Operation im Detail

Berlin (dpa) - Der Schuldenschnitt in Griechenland beinhaltet einen Umtausch der bestehenden Anleihen in neue Papiere mit längerer Laufzeit und niedrigerer Verzinsung. Konkret verzichten die privaten Investoren auf 53,5 Prozent des ursprünglichen Nominalwerts.

Sie bekommen im Tausch für alte Anleihen neue Papiere, die britischem Recht unterliegen. Sie haben einen Wert von 31,5 Prozent der alten Anleihen. Die Zinsen sind gestaffelt und ab 2015 an eventuelles griechisches Wirtschaftswachstum gekoppelt.

Als zusätzlichen Anreiz bekommen Anleger darüber hinaus eine quasi Barkomponente in Höhe von 15 Prozent. Dieser Anteil setzt sich aus Papieren des Euro-Rettungsfonds EFSF zusammen, die bereits innerhalb der nächsten zwei Jahre fällig werden.

EU / Finanzen / Griechenland
09.03.2012 · 14:44 Uhr
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