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Hintergrund: Deutsche AKW und ihre Restlaufzeiten

Feuer am Atomkraftwerk KrümmelGroßansicht

Berlin (dpa) - Nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima haben Union und FDP ihre Laufzeitverlängerung für die Kernkraftwerke zurückgenommen und wollen einen schrittweisen Atomausstieg.

Statt frühestens 2036 soll nun der letzte Meiler bis 2022 vom Netz gehen. Acht AKW werden sofort stillgelegt, 2015, 2017 und 2019 jeweils eins, 2021 und 2022 jeweils drei. Noch unklar ist, ob einer der acht Alt-Meiler bis 2013 in Bereitschaft gehalten wird für mögliche Stromengpässe im Winter. Die möglichen neuen Laufzeiten:

AtomkraftwerkHaupteigentümerNennleistungMögliche neue
in MegawattLaufzeit
BADEN-WÜRTTEMBERG:
Neckarwestheim I*EnBW8401976-2011
Neckarwestheim IIEnBW13951989-2022
Philippsburg I*EnBW9261979-2011
Philippsburg IIEnBW14581984-2019
BAYERN:
Isar I, Essenbach*E.ON9121977-2011
Isar IIE.ON14751988-2022
GrafenrheinfeldE.ON13451981-2015
Gundremmingen BRWE/E.ON13441984-2017
Gundremmingen CRWE/E.ON13441984-2021
HESSEN:
Biblis A*RWE12251974-2011
Biblis B*RWE13001976-2011
NIEDERSACHSEN:
Unterweser, Esensham*E.ON14101978-2011
GrohndeE.ON14301984-2021
Emsland, LingenRWE/E.ON14001988-2022
SCHLESWIG-HOLSTEIN:
Brunsbüttel*Vattenfall/E.ON8061976-2011
Krümmel, Geesthacht*Vattenfall/E.ON14021983-2011
BrokdorfE.ON/Vattenfall14401986-2021

Anmerkung: Die mit * markierten Anlagen wurden im Rahmen des Moratoriums von Mitte März bis Mitte Juni stillgelegt, wobei Brunsbüttel und Krümmel ohnehin wegen Pannen außer Betrieb waren. Sie sollen allesamt nicht wieder ans Netz.

Energie / Atom
07.06.2011 · 21:53 Uhr
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