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Hintergrund: Der weitere Fahrplan

Vor dem Abriss: der alte Stuttgarter Hauptbahnhof. Archivfoto: Patrick SeegerGroßansicht

Stuttgart (dpa) - Der Fahrplan der Bahn für Stuttgart 21 ist ehrgeizig. Durch mehrere politisch bedingte Baustopps habe man ein Jahr verloren, sagt Projektsprecher Wolfgang Dietrich. Es sei eine Riesenherausforderung, den Verzug wieder aufzuholen und den Tiefbahnhof wie geplant 2019 in Betrieb nehmen zu können. Die nächsten Etappen:

- Januar 2012: Der Abriss des Südflügels des Bahnhofs und das Fällen beziehungsweise Umpflanzen von Bäumen im Schlossgarten sind geplant. Dafür muss auch das Zeltdorf der S-21-Gegner verschwinden.

- ab April: Der neue Querbahnsteig für die nach vorne verlegten Bahnsteige im bestehenden Kopfbahnhof soll entstehen. Dadurch wird Platz frei für den Aushub der Grube für den geplanten Tiefbahnhof.

- bis Mitte 2012: Das Grundwassermanagement, ein 17 Kilometer langes Drainagesystem, soll abgeschlossen werden. Das Gleisvorfeld soll so umgebaut werden, dass eine Logistikstraße für die Lastwagen entlang der Trasse errichtet werden kann.

- 2. Hälfte 2012: Der Aushub für den Bahnhofstrog soll beginnen, eventuell in Verbindung mit dem Bau des unterirdischen Technikgebäudes und einer Umleitung eines unterirdischen Gewässers.

- weitere Bauarbeiten 2012: Die Bahndirektion auf der Nordseite des Bahnhofs wird für die zwei Tunnelröhren zwischen Feuerbach und Tiefbahnhof abgerissen.

Verkehr / Bahn / Stuttgart 21
28.11.2011 · 22:23 Uhr
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