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Hintergrund: Der US-Geheimdienst NSA

Die NSA-Zentrale in Fort Meade im US-Bundesstaat Maryland. Foto: epa/NSAGroßansicht

Washington (dpa) - In den USA gibt es 16 zum Teil miteinander konkurrierende Spionagebehörden. Unter ihnen gilt der militärische Nachrichtendienst National Security Agency (NSA) als mächtigste, geheimste und wohl auch teuerste Organisation.

1952 als Abhör- und Entschlüsselungsstelle für die Streitkräfte gegründet, gelten heute die nachrichtendienstliche Erfassung elektronischer Daten und die Arbeit mit Verschlüsselungstechnik (Kryptologie) als Hauptaufgaben.

Die NSA entwickelte sich zum «Großen Bruder», der mit modernster Technik möglichst alles sieht und hört. Internationale Kommunikationsnetze werden mit Abhörstationen in aller Welt, Nachrichtensatelliten und modernsten Großrechnern auf Schlüsselwörter überprüft. In der von dem früheren NSA-Mitarbeiter Edward Snowden als Informant angestoßenen Spähaffäre werden seit Monaten immer neue Details darüber bekannt, wie die NSA weltweit vor allem Internet- und Handynutzer ausforscht.

Unter dem Kommando von NSA-Direktor General Keith Alexander arbeiten für die Agentur nach Schätzungen rund 33 000 Mitarbeiter. Das jährliche NSA-Budget beläuft sich einem Bericht der «Washington Post» zufolge auf 10,8 Milliarden US-Dollar (7,8 Milliarden Euro).

Geheimdienste / Internet / USA
17.01.2014 · 09:58 Uhr
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