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Hintergrund: Der US-Geheimdienst NSA

Berlin (dpa) - Die National Security Agency (NSA) ist einer von 16 Geheimdiensten in den USA. Der militärische Nachrichtendienst ist dem US-Verteidigungsministerium unterstellt. Gegründet wurde er 1952 als Abhör- und Entschlüsselungsstelle für die Streitkräfte auf Anweisung von US-Präsident Harry Truman.

Die Zentrale in Fort Meade vor den Toren Washingtons soll in den nächsten zehn Jahren um weitere 50 Prozent expandieren, wie die «Washington Post» berichtete. Seit den Terroranschlägen vom 11. September 2001 habe sich das Budget der NSA auf jährlich 10,8 Milliarden US-Dollar (7,8 Milliarden Euro) bis heute in etwa verdoppelt. Die Zahl der Beschäftigten habe um ein Drittel auf jetzt rund 33 000 zugenommen.

Zu den Hauptaufgaben der NSA gehört nach eigenen Angaben der Schutz sensibler Daten in den USA vor dem Zugriff ausländischer Geheimdienste. Andererseits soll das Sammeln von Daten militärische Einsätze der USA und den Kampf gegen den Terrorismus unterstützen.

Bundesregierung / Geheimdienste / USA
24.10.2013 · 12:37 Uhr
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