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Hintergrund: Der «Super Tuesday» nach Bundesstaaten

Washington (dpa) - Es ist der bislang wichtigste Wahltag im Rennen um die Präsidentschaftskandidatur der US-Republikaner. Am «Super Tuesday» wird in zehn Bundesstaaten abgestimmt - zu unterschiedlichen Zeiten, und in manchen Staaten geht es auch um mehr als in anderen.

OHIO: Dort hat die Abstimmung bereits um 12.30 Uhr MEZ begonnen; die Wahllokale schließen zwölf Stunden später. Auf dem Staat im Mittleren Westen richten sich alle Augen, weil er bei Präsidentschaftswahlen stets hart umkämpft ist. Erhebungen sehen den Ex-Gouverneur von Massachusetts, Mitt Romney, und Ex-Senator Rick Santorum Kopf-an-Kopf - das Rezept für eine lange US-Wahlnacht.

VIRGINIA: In dem wichtigen Bundesstaat durften die Wähler schon um 12.00 Uhr MEZ an die Urnen, Schluss ist dann um 01.00 Uhr am Mittwoch MEZ. Dort treten allerdings nur Mitt Romney und der Abgeordnete Ron Paul an. Newt Gingrich und Rick Santorum hatten es nicht geschafft, jeweils 10 000 Unterschriften von Unterstützern zu sammeln - die Voraussetzung, um zur Wahl zugelassen zu werden. Erhebungen sehen klar einen Sieg des Favoriten Romney im Vorwahlrennen am Horizont.

TENNESSEE: Dort öffneten die Wahllokale um 13.00 Uhr MEZ und schließen 13 Stunden später. Beobachter in Washington gehen davon aus, dass Romney die Kandidatur sicher ist, wenn er neben Ohio auch die Wahl in dem Südstaat für sich entscheidet. Doch sehen Erhebungen Romney und Santorum beinahe gleichauf - das verspricht Spannung.

VERMONT: In dem kleinen Neuengland-Staat haben die Wähler zwölf Stunden Zeit zur Stimmabgabe, zwischen 13.00 Uhr MEZ und 01.00 Uhr am Mittwoch MEZ. Romney liegt Umfragen zufolge vorne, allerdings nicht allzu deutlich vor seinem ärgsten Mitbewerber Santorum.

GEORGIA: Dort haben die Wahllokale um 13.00 Uhr MEZ geöffnet und schließen zwölf Stunden später. Es ist der Heimatstaat des ehemaligen Parlamentspräsidenten Newt Gingrich - und dort sagen ihm die Umfragen auch einen klaren Sieg voraus. Es wäre erst Gingrichs zweiter.

MASSACHUSETTS: Hier darf ebenfalls schon seit 13.00 Uhr MEZ gewählt werden, allerdings eine Stunde länger als in Georgia. In dem Ostküstenstaat war Favorit Romney einmal Gouverneur. Ein Sieg des Multimillionärs ist Umfragen zufolge eine klare Sache.

OKLAHOMA: In dem konservativen Staat im Mittleren Westen konnten die Wähler ab 14.00 Uhr MEZ an den Start gehen und haben dann zwölf Stunden Zeit zur Stimmabgabe. Umfragen prognostizieren einen klaren Sieg für den erzkonservativen und tiefreligiösen Santorum.

NORTH DAKOTA: In dem dünn besiedelten Staat im Norden der USA bestimmen die Bürger auf Wahlversammlungen (Caucasus) zwischen 00.30 und 03.30 am Mittwoch MEZ ihren republikanischen Favoriten.

IDAHO: Dort gehen die Wahlversammlungen zur Kür des Kandidaten um 04.30 Uhr MEZ am Mittwoch zu Ende.

ALASKA: In dem weit abgelegen Staat treffen sich die Bürger zwischen 02.00 und 07.00 Uhr am Mittwoch zum Caucus.

Wahlen / USA
07.03.2012 · 22:49 Uhr
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