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Hintergrund: Der Sprengstoff PETN

Berlin (dpa) - Der Sprengstoff PETN (Pentrit oder Nitropenta) wurde bereits um 1900 in Deutschland entwickelt. Die farblosen Kristalle gehören zur selben chemischen Familie wie Nitroglyzerin. Mit Vaseline, bestimmten Ölen oder Wachs gemischt, entsteht daraus sogenannter Plastiksprengstoff.

Seine Vorzüge im Vergleich zu festem Sprengstoff machen sich nicht nur zivile Ingenieure und Pioniertrupps vieler Armeen sondern auch Terroristen zunutze.

Plastiksprengstoff ist weniger explosionsempfindlich und lässt sich deshalb gefahrlos und - für Attentäter wichtig - unauffällig transportieren. Die formbare Masse ist zum Beispiel bei den auf Flughäfen üblichen Kontrollen nicht so leicht im Gepäck oder in der Kleidung zu entdecken wie etwa Schusswaffen oder Messer.

Terrorismus / USA / Großbritannien / Deutschland
01.11.2010 · 22:57 Uhr
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