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Hintergrund: Der «Schuhbomber» Richard Reid

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Hamburg (dpa) - 22. Dezember 2001: 90 Minuten nach dem Start des American-Airline-Fluges 63 von Paris nach Miami bemerkt eine Stewardess, wie ein Passagier mit Streichhölzern hantiert. Der 28- jährige Brite Richard Reid versucht, einen in seinem Turnschuh versteckten Sprengsatz zu zünden.

An Bord der Boeing 767 befinden 197 Menschen. Crewmitglieder und Passagiere überwältigten den Briten und fesselten ihn an seinem Sitz. Die Maschine landet schließlich sicher in den USA.

Reid, der nach Jahren als Kleinkrimineller in London zum Islam übergetreten und 1997 nach Pakistan und Afghanistan gezogen war, wird festgenommen und in den USA angeklagt. Er sagt aus, dem Terrornetzwerk El Kaida anzugehören. Im Januar 2003 wird der von den Medien inzwischen «Schuhbomber» genannte Reid wegen des versuchten Anschlags zu lebenslanger Haft verurteilt.

Terrorismus / USA
27.12.2009 · 21:58 Uhr
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