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Hintergrund: Der pazifische «Ring aus Feuer»

Berlin (dpa) - Als «Ring aus Feuer» wird eine hufeisenförmige Zone entlang der Küsten des Pazifischen Ozeans bezeichnet, die häufig von Erdbeben und Vulkanausbrüchen heimgesucht wird. Entlang dieses Gürtels liegt etwa die Hälfte aller aktiven Vulkane.

Der Ring aus «Feuerbergen» reicht von den Küsten Süd- und Nordamerikas bis zu einer Reihe von Inselketten im asiatisch-pazifischen Raum. Der Ring führt weiter über die Aleuten und Kurilen im Nord-Pazifik, Japan, die Philippinen, den Ostrand Indonesiens, verschiedene Südsee-Inselstaaten bis Neuseeland und zur Antarktis.

Entlang des «Ring of Fire» schieben sich im Erdinnern verschiedene Erdplatten untereinander, Experten sprechen von Subduktion. Je nach Beschaffenheit der Plattenränder sind die dabei auftretenden Erschütterungen größer oder kleiner und lassen die Erde beben. Erdstöße von Japan bis zum US-Bundesstaat Kalifornien lassen sich mit dem Aufeinandertreffen der Pazifischen Platte auf die Eurasische beziehungsweise die Nordamerikanische Platte erklären.

Eine der längsten Subduktionszonen weltweit ist mit rund 6000 Kilometern der Sundabogen, zu dem unter anderem die indonesischen Inseln Java und Sumatra gehören, dort schiebt sich die Indo-Australische unter die Eurasische Platte. Indonesien liegt mit seinen Inseln direkt an oder unmittelbar auf dieser Abzweigung des Feuergürtels.

Indonesien / Vulkane
05.11.2010 · 08:17 Uhr
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