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Hintergrund: Das Volcanic Ash Advisory Centre

Ein Ende des Vulkanausbruchs ist nicht absehbar.Großansicht
London (dpa) - Das Volcanic Ash Advisory Centre (VAAC) in London überwacht die Bewegungen von Vulkanasche-Wolken für die internationale Luftfahrt.

Es ist Teil eines weltweiten Netzwerkes von insgesamt neun Zentren, die von der internationalen Luftfahrtorganisation International Civil Aviation Organization (ICAO) ins Leben gerufen wurden. Neben London gibt es unter anderem noch Standorte in Washington, Buenos Aires, Toulouse und Montreal.

Die Wissenschaftler der Vulkanasche-Beratungszentren beobachten rund um die Uhr mit Hilfe von Satellitenbildern und Wetterdaten, ob ein Vulkan Asche spuckt. Ist eine Wolke entdeckt, wird ihre Bewegung im Luftraum verfolgt und vorhergesagt. Dafür nutzen die Forscher Modelle und Computersimulationen. Datengrundlage sind neben Satellitenbildern und Wetterdaten auch Messergebnisse und Beobachtungen verschiedener anderer Vulkanbeobachtungs- und Luftfahrtorganisationen sowie Berichte aus Flugzeugen, die in der Luft sind.

Besteht Gefahr für Flugzeuge durch Vulkanasche in der Luft, gibt das Zentrum Warnungen heraus. Das Londoner Zentrum ist für den britischen Luftraum, Island und den nordöstlichen Teil des Atlantiks zuständig. Es gehört zum britischen Wetterdienst und damit zum Verteidigungsministerium.

Vulkane / Luftverkehr / Island
18.04.2010 · 22:10 Uhr
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