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Hintergrund: Das Olympia-Wahlverfahren

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Kopenhagen (dpa) - Die Olympia-Stadt 2016 wird zwischen Chicago, Madrid, Rio de Janeiro und Tokio in einem elektronischen, geheimen Wahlverfahren ermittelt.

Sieger ist, wer die Mehrheit der abgegebenen Stimmen erhält. Zu erwarten sind drei Wahlgänge. In den ersten beiden Runden scheidet jeweils die Stadt mit den wenigsten Stimmen aus.

Das IOC hat 106 persönliche Mitglieder. Olympier aus Ländern, deren Stadt sich bewirbt, dürfen nicht mitstimmen. IOC-Präsident Jacques Rogge enthält sich der Stimme. Somit sind bei maximaler Anwesenheit in der ersten Runde 98 Mitglieder stimmberechtigt. Bei einem Gleichstand zweier Kandidaten in den ersten beiden Runden entscheidet eine Zusatzrunde mit dem Städte-Duo über das Ausscheiden. Bei einem Unentschieden im Wahlfinale kann Rogge mit seiner Stimme die Entscheidung herbeiführen oder aber dem IOC-Exekutivkomitee die Bestimmung überlassen.

Oberster Wahlhelfer ist der deutsche IOC-Vizepräsident Thomas Bach. Als Vorsitzender der Juristischen Kommission überwacht er die Prozedur und übergibt Rogge in einem geschlossenen Umschlag den von einem Notar bestätigten Namen der Siegerstadt. Der IOC-Präsident wird ihn am Freitag gegen 19.00 Uhr öffnen und das Ergebnis verkünden.

Olympia / IOC / 2016
02.10.2009 · 17:38 Uhr
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