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Hintergrund: Das neue Abrüstungsabkommen

Hamburg (dpa) - Der neue Abrüstungsvertrag zwischen den USA und Russland gilt als wichtiger Schritt auf dem Weg zur Verkleinerung der Atomwaffenarsenale. Zu den Kernpunkten des Abkommens gehören nach Angaben aus dem Weißen Haus:

- Beide Parteien reduzieren die Zahl ihrer Sprengköpfe innerhalb der kommenden sieben Jahre auf je 1550.

- Sie verringern die Zahl ihrer Trägersysteme auf maximal 800. Dazu zählen einsatzbereite und nicht einsatzbereite landgestützte Interkontinentalraketen (ICBM), U-Boot-Raketen (SLBM) und Fernbomber.

- Die Zahl der einsatzbereiten ICBMs, SLBMs und Fernbomber wird auf 700 begrenzt.

- Zur Überprüfung der Einhaltung sind unter anderem Inspektionen vor Ort und ein Datenaustausch vorgesehen.

- Der Vertrag gilt zehn Jahre und kann um maximal fünf weitere Jahre verlängert werden.

- Der Vertrag beinhaltet eine Rücktrittsklausel, wie sie in Abrüstungsverträgen üblich ist.

- Das Abkommen besteht aus drei Teilen: dem Vertragstext, einem Protokoll mit zusätzlichen Rechten und Pflichten, einem Anhang mit spezifischen Angaben zum Protokoll. Alle drei sind rechtlich bindend.

Quelle: http://dpaq.de/lghPa

Verteidigung / USA / Russland
08.04.2010 · 23:38 Uhr
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