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Hintergrund: Das Filmfestival in Cannes

Schönheiten wie Brigitte Bardot und Sophia Loren verliehen dem Festival in den 50er Jahren seinen Glamour und begründeten den südfranzösischen Starkult auf dem Roten Teppich. (Archivfoto von 1965)Großansicht
Hamburg/Cannes (dpa) - Die Internationalen Filmfestspiele in Cannes gelten als das bedeutendste Filmfestival weltweit. 2010 fanden die jährlichen Vorführungen an der französischen Riviera zum 63. Mal statt.

Das erste Festival wurde 1946 im städtischen Casino gefeiert. Ein Jahr später weihte die Filmbranche bereits das heutige Festspielhaus am Boulevard La Croisette ein. Schauspieler, Regisseure und Drehbuchautoren werden in Cannes gleichermaßen gefeiert. Der wichtigste Preis des Festivals, die Goldene Palme, wird seit 1955 vergeben. Heute ist sie einer der begehrtesten Filmpreise weltweit.

Durch Stars wie Liz Taylor oder Robert Mitchum wurde die Croisette in der ersten Dekade zum Boulevard der Hollywood-Träume. Schönheiten wie Brigitte Bardot und Sophia Loren verliehen dem Festival in den 50er Jahren seinen Glamour und begründeten den südfranzösischen Starkult auf dem Roten Teppich. Heute werden bei dem zweiwöchigen Kinomarathon neben internationalen Größen auch eher unbekannte Nachwuchstalente ausgezeichnet. Ein deutscher Filmemacher wurde erstmals 1975 mit einem Hauptpreis bedacht: Werner Herzog erhielt den Jury-Spezialpreis für «Jeder für sich und Gott gegen alle».

Film
23.05.2010 · 20:31 Uhr
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