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Hintergrund: Das Bruttoinlandsprodukt

Frankfurt/Main (dpa) - Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist der wichtigste Gradmesser für die Leistung einer Volkswirtschaft. Es enthält den Wert aller erwirtschafteten Güter und Dienstleistungen, die beispielsweise in einem Quartal oder Jahr innerhalb der Landesgrenzen produziert wurden.

Darin enthalten sind alle Wirtschaftsbereiche vom kleinen Handwerksbetrieb bis hin zu Handel, Banken, Industrie, Landwirtschaft und den Leistungen des Staates.

Größte Komponente ist der private Konsum, der in Deutschland rund 57 Prozent des BIP ausmacht. Weitere wichtige Bestandteile sind die Investitionen von Unternehmen in Maschinen und Bauten (rund 18 Prozent im vergangenen Jahr), der Außenbeitrag als Differenz von Exporten und Importen (rund 5 Prozent) und die Ausgaben des Staates (19,5 Prozent). Als größte europäische Volkswirtschaft erreichte Deutschland 2011 nach Angaben des Statistischen Bundesamtes ein BIP knapp 2,6 Billionen Euro.

Konjunktur / BIP
15.02.2012 · 21:30 Uhr
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