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Hintergrund: China und die "Great Firewall"

Peking (dpa) - In der Volksrepublik China gibt es - mit wenigen Ausnahmen - keinen freien Zugang zum Internet, unliebsame Inhalte lassen die Machthaber blockieren. Zur Kontrolle der Netzverbindungen hat das Ministerium für Öffentliche Sicherheit in Peking ein riesiges Filtersystem errichten lassen.

Außerhalb Chinas wird dieses System als «The Great Firewall» bezeichnet. Der Name spielt auf die englischsprachige Bezeichnung der Chinesischen Mauer («Great Wall of China») und den Begriff für eine Netzwerk-Sicherheitskomponente («Firewall») an.

Die Machthaber sperren unter anderem die Portale von ausländischen Menschenrechtsorganisationen oder von exiltibetischen Organisationen. Von besonderer Bedeutung für die Internet-Zensur in China sind Suchmaschinen. Wie der heimische Anbieter Baidu filtern auch Anbieter aus dem Ausland systemkritische Inhalte aus den Suchergebnissen heraus.

China
23.03.2010 · 07:10 Uhr
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