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Hintergrund: Bundeswehrzentralkrankenhaus

Der Eingangsbereich des Bundeswehrzentralkrankenhauses in Koblenz. Hier werden vier bei einem Feuergefecht in Kundus verletzten Soldaten behandelt.Großansicht
Koblenz (dpa) - Das Bundeswehrzentralkrankenhaus in Koblenz ist das größte Militärhospital der Bundeswehr und gilt als eines der besten Krankenhäuser in Deutschland.

Etliche prominente Politiker wie Ex-Bundeskanzler Helmut Schmidt (SPD), der frühere Außenminister Hans-Dietrich Genscher (FDP) und der einstige SPD-Chef Rudolf Scharping ließen sich hier behandeln. In Deutschland gibt es vier weitere Bundeswehrkrankenhäuser in Hamburg, Berlin, Ulm und Westerstede.

Das Bundeswehrzentralkrankenhaus hat rund 500 Betten, von denen ein Teil für zivile Patienten zur Verfügung steht. Rund 1400 Beschäftigte - davon sind etwa die Hälfte Soldaten - arbeiten in 17 Fachabteilungen. Pro Jahr zählt das Militärhospital knapp 20 000 stationäre Patienten - davon sind rund 65 Prozent zivile - und rund 200 000 ambulante Patienten. Betreiber ist das Verteidigungsministerium, das die Lohn- und Investitionskosten übernimmt. Im Gegenzug muss das Bundeswehrzentralkrankenhaus den Großteil seiner erwirtschafteten Einkünfte an den Bund abführen.

Das heutige Bundeswehrzentralkrankenhaus wurde zwischen 1952 und 1955 für die französische Armee gebaut. 1957 übernahm es die Bundeswehr als ihr «Zentrallazarett» und benannte es 1970 in Bundeswehrzentralkrankenhaus um. Es ist grundsätzlich für die medizinische Versorgung der Soldaten der Bundeswehr und verbündeter ausländischer Streitkräfte zuständig.

Konflikte / Bundeswehr / Afghanistan
05.04.2010 · 21:48 Uhr
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