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Hintergrund: Beben durch driftende Gesteinsschollen

Seismografen bei der Aufzeichnung von Erdstößen (Archivbild).Großansicht
Hamburg (dpa) - Schwere Erdbeben entstehen durch ruckartige Verschiebungen von Gesteinsschollen im tieferen Bereich der Erdkruste. Seit Urzeiten treiben große Teile der Erdkruste mit wenigen Zentimetern pro Jahr langsam als Platten um den Globus.

Diese tektonischen Platten können größer als ein Kontinent sein. An den Plattengrenzen kommt es zu starken Spannungen, die sich schlagartig in Beben entladen können. Dabei werden verheerende Energien frei. In Europa sind Italien und Griechenland besonders gefährdet.

Auch vor Sumatra stoßen zwei tektonische Platten aufeinander. Dort schiebt sich die indisch-australische unter die indonesische Gesteinsscholle. Spannungen entladen sich dort in heftigen Erdstößen. Die indisch-australische Platte bewegt sich etwa sieben Zentimeter pro Jahr in nordöstliche Richtung und taucht im Erdmantel ab. Auch der verheerende Tsunami im Dezember 2004 wurde von einem Erdbeben vor Sumatra ausgelöst. Damals kamen 230 000 Menschen ums Leben.

Erdbeben / Indonesien
30.09.2009 · 22:36 Uhr
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