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Hintergrund: Attentate auf Politiker

Berlin (dpa) - Politiker weltweit wurden Opfer von Einzeltätern. Einige Attentäter hatten politische Motive, andere waren psychisch gestört. Eine Auswahl:

September 2003: In einem Stockholmer Kaufhaus verletzt ein Mann die schwedische Außenministerin Anna Lindh mit einem Messer tödlich. Er wird wegen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt. Das oberste schwedische Gericht erklärt 2004, die psychischen Probleme des Mannes reichten nicht aus, um seine Unterbringung in der Psychiatrie zu rechtfertigen.

Oktober 1990: Bei einer Wahlkampfveranstaltung im badischen Oppenau schießt ein geistig verwirrter Mann auf Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU) und verletzt ihn schwer. Dieser überlebt, bleibt aber querschnittsgelähmt.

April 1990: Eine geistig verwirrte Frau sticht den saarländischen Ministerpräsidenten Oskar Lafontaine (SPD) bei einer Wahlveranstaltung in Köln mit einem Messer in den Hals. Lafontaine überlebt den Anschlag nur knapp.

März l981: Um die von ihm verehrte Schauspielerin Jodie Foster zu beeindrucken, schießt ein Mann auf US-Präsident Ronald Reagan. Dieser überlebt das Attentat schwer verletzt. Der Täter wird wegen Unzurechnungsfähigkeit nicht verurteilt, sondern in eine geschlossene Klinik eingewiesen.

Juni 1968: US-Senator Robert Kennedy wird in Los Angeles erschossen. Täter ist ein junger Palästinenser, der Kennedy wegen dessen israelfreundlicher Haltung hasst.

November 1963: US-Präsident John F. Kennedy wird in Dallas (Texas) erschossen. Der mutmaßliche Attentäter wird verhaftet, aber kurze Zeit später getötet. Nach offiziellen Ermittlungsergebnissen handelte er allein, doch gibt es bis heute zahlreiche Verschwörungstheorien über mögliche Hintermänner und Auftragsgeber.

Kongress / Kriminalität / USA
11.01.2011 · 12:30 Uhr
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