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Hintergrund: Abweichler bei Ministerpräsidentenwahl

Landtag in HannoverGroßansicht
Düsseldorf (dpa) - Die Wahl des nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten erfolgt in geheimer Abstimmung. Nicht immer erhalten die Kandidaten alle Stimmen aus dem eigenen Lager. Jürgen Rüttgers ging das vor fünf Jahren so.

Damals stimmten 99 Abgeordnete für den CDU-Politiker, zwei weniger als CDU und FDP Mandate hatten. Vorgänger Peer Steinbrück (SPD) erlebte es umgekehrt. Er erhielt bei seiner Wahl im November 2002 mindestens zwei Stimmen aus den Reihen der Opposition. Für Wolfgang Clement brachten die Wahlen zum Regierungschef beide Erfahrungen. Als er 1998 Johannes Rau ablöste, sagten mindestens acht Abgeordnete aus der eigenen rot-grünen Koalition Nein. Zwei Jahre später, nach der Landtagswahl 2000, erhielt er eine Stimme mehr als Rot-Grün Sitze hatte.

Regierung / Nordrhein-Westfalen
14.07.2010 · 08:28 Uhr
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