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Hintergrund: 1144 Delegierte bis zur Nominierung

Washington (dpa) - Für die US-republikanischen Bewerber um die Präsidentschaftskandidatur ist 1144 eine bedeutende Zahl. So viele Delegiertenstimmen benötigen sie bei ihrem Wahlkongress Ende August in Florida, um zum Herausforderer des demokratischen Amtsinhabers Barack Obama ernannt zu werden.

Die insgesamt 2286 Delegierten vertreten bei dem Parteitag die 50 US-Bundesstaaten, die Hauptstadt Washington sowie die Territorien Puerto Rico, Guam, Amerikanisch Samoa, Virgin Islands (Jungferninseln) und die Nördlichen Marianen.

Für welchen Bewerber die Delegierten in Florida stimmen, wird in 56 Vorwahlen festgelegt, die Anfang Januar in Iowa begannen und am 26. Juni in Utah enden. Das Abstimmungsverfahren ist komplex und von Staat zu Staat unterschiedlich. Genaue Delegiertenzahlen kennt deshalb niemand - es gibt aber Hochrechnungen. Der Fernsehsender CNN ermittelte, dass der Favorit Mitt Romney seit dem «Super Tuesday» auf 381 Delegierte kommt. Rick Santorum liegt bei 164. Newt Gingrich kann mit 102 Stimmen sicher rechnen, Ron Paul mit 66.

Das Vorwahlrennen ist in diesem Jahr auch deshalb so lang und zäh wie lange nicht mehr, weil viele Bundesstaaten von dem Prinzip abgekehrt sind, dass der Gewinner ihrer Vorwahl automatisch alle Delegiertenstimmen erhält. Stattdessen werden die Delgierten nun häufig proportional zu den erhaltenen Wählerstimmen vergeben oder für Gewinne in einzelnen Wahlbezirken. Auch deshalb hat Romney Probleme, sich klar vom übrigen Bewerberfeld abzusetzen.

Wahlen / USA
07.03.2012 · 22:49 Uhr
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