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Hendricks: Atommüll-Rückholung aus Asse wohl erst ab 2033

Pro Tag dringen rund 12 000 Liter Wasser in das marode Atommüll-Lager Asse ein, in die bis zum Jahr 1978 etwa 126 000 Atommüllfässer gekippt wurden. Foto: Jochen LübkeGroßansicht

Remlingen (dpa) - Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) hat Erwartungen an eine beschleunigte Rückholung des Atommülls aus dem maroden Lager Asse bei Wolfenbüttel gedämpft.

«Mit der Umsetzung der Rückholung kann aus heutiger Sicht erst 2033 begonnen werden», sagte sie am Dienstag bei einem Besuch der Asse. Sie gehe dennoch davon aus, dass eine Bergung noch möglich sei. Das sei eine Herausforderung auch noch für die nächste Generation.

Fraglich ist, ob die bis 1978 hier eingelagerten rund 126 000 Fässer mit schwach- und mittelradioaktivem Abfall noch zu bergen sind. Derzeit laufen Probebohrungen.

Atom / Umwelt / Asse
04.03.2014 · 14:17 Uhr
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