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Helfer: Keine Erkenntnisse über Entführte

Amsterdam (dpa) - Die christliche Hilfsorganisation «Worldwide Services» (WWS) hat bislang keine eigenen Erkenntnisse über die entführte deutsche Familie, die für sie im Jemen tätig war.

«Wir kennen auch nur die Berichte in den Medien, wonach zwei der drei verschollenen Kinder lebend im Grenzgebiet zwischen dem Jemen und Saudi-Arabien aufgefunden wurden», sagte der Arzt Paul Lieverse, der die in den Niederlanden ansässige Organisation leitet, am Dienstag der Nachrichtenagentur dpa.

«Über das Schicksal des dritten Kindes und das der Eltern haben wir bisher keine Informationen», erklärte der 56-jährige Narkose-Spezialist im Krebskrankenhaus der Universität Rotterdam. Seine kleine Organisation vermittelt seit 1979 Mediziner und andere Fachkräfte für humanitäre Hilfseinsätze im Jemen.

Das Ehepaar aus Meschwitz bei Bautzen war in einem Krankenhaus der nördlichen Provinz Saada tätig. Die fünfköpfige Familie war am 12. Juni 2009 zusammen mit einem britischen Ingenieur, zwei deutschen Pflegehelferinnen und einer südkoreanerischen Lehrerin entführt worden, die alle in dem Krankenhaus arbeiteten. Die beiden deutschen Frauen und die Koreanerin wurden wenig später ermordet aufgefunden.

Konflikte / Entführungen / Jemen / Deutschland
18.05.2010 · 12:47 Uhr
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