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Hasselfeldt springt Seehofer im Stromtrassen-Streit zur Seite

Berlin (dts) - CSU-Landesgruppenchefin Gerda Hasselfeldt ist dem bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer (CSU) im Streit über ein Moratorium beim Stromnetzausbau zur Seite gesprungen. "Wir sollten die Energiewende gemeinsam mit den Menschen gestalten und nicht über sie hinweg, nur um damit ein paar Monate schneller zu sein", sagte Hasselfeldt der "Rheinischen Post" (Montagausgabe). "Es ist immer sinnvoll, sich im Vorfeld von Großprojekten um eine möglichst breite Einbindung aller Beteiligten zu kümmern und auch die Notwendigkeit von Projekten immer wieder kritisch zu betrachten", sagte Hasselfeldt.

"Wir verlangen den Menschen mit der Energiewende einiges ab, deshalb brauchen wir auch die Akzeptanz bei den Bürgern", betonte die CSU-Politikerin. In Bayern nehmen derzeit die Bürgerproteste gegen die geplanten drei Stromtrassen von Nord- nach Süddeutschland zu, von denen zwei bis nach Bayern reichen. Seehofer hatte deshalb ein Moratorium und damit den vorläufigen Stopp aller laufenden Planungen verlangt.
Politik / DEU / Energie
10.02.2014 · 08:23 Uhr
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