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Hartz IV-Bezieher sollen mit höherem Freibetrag zum Bundesfreiwilligendienst gelockt werden

Berlin (dts) - Hartz IV-Bezieher, die sich zum neuen Bundesfreiwilligendienst (BFD) melden, sollen mehr als bisher von ihrem Hinzuverdienst anrechnungsfrei behalten dürfen. Wie die "Bild-Zeitung" (Donnerstagausgabe) berichtet, planen Sozialexperten der CDU/CSU-Bundestagsfraktion eine entsprechende Initiative nach der Sommerpause. Geplant ist, dass Sozialhilfeempfänger von den 330 Euro Taschengeld künftig 175 Euro behalten dürfen - statt bisher nur 60 Euro.

Der Freibetrag soll dem für Ehrenämter angeglichen werden. Die CDU-Sozialexperten Carsten Linnemann und Peter Tauber hoffen so auf kurzfristig rund 5000 zusätzliche Bewerber. Im Bundesfreiwilligendienst fehlen derzeit etwa 12000 Helfer, bisherige Zivildienstleistende eingerechnet.
DEU / Parteien / Arbeitsmarkt
21.07.2011 · 00:10 Uhr
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