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Handydaten-Skandal - Regierung lässt Polizeipräsidenten fallen

Dresden (dpa) - Die Handydaten hunderter Demonstranten sollten die Ermittler in Sachsen auf die Spur von Straftätern bei einer Anti-Nazi-Demo bringen. Die Landesregierung hält die Auswertung der Datensätze für rechtens. Dennoch wurde jetzt entschieden: Dresdens Polizeipräsident Dieter Hanitsch muss seinen Hut nehmen. Es habe «Informationsdefizite im Zusammenhang mit der Auswertung von Mobilfunkdaten» gegeben, so das Innenministerium. Innen- und Justizministerium hatten von der Datenauswertung vor einer Woche erst aus der Presse erfahren. Inzwischen räumten sie Fehler ein.

Justiz / Extremismus / Polizei / Sachsen
27.06.2011 · 17:49 Uhr
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