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"Handelsblatt": Wirtschaftsvertreter gegen Kochs Pläne zur Arbeitspflicht

Düsseldorf (dts) - Verschiedene Vertreter aus der Wirtschaft haben sich heute gegen die Pläne von Roland Koch (CDU) zu einer "Arbeitspflicht" für Hartz-IV-Empfänger ausgesprochen. Im Gespräch mit dem "Handelsblatt" sagte der Präsident der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), Dieter Hundt, "das geltende Recht bietet dazu eine ausreichende Handhabe", die "bestehenden Sanktionsmöglichkeiten" müssten nur konsequent angewendet werden. Man solle Arbeitslose nur dann zur Arbeit verpflichten, "wenn sie Leistungsmissbrauch und mangelndes Engagement vermuten" sagte Achim Dercks, stellvertretender Hauptgeschäftsführer des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK). Koch hatte am Wochenende gefordert, Hartz-IV-Empfänger als Gegenleistung für die staatliche Unterstützung zu "niederwertiger Arbeit" zu verpflichten.
DEU / Arbeitsmarkt / Parteien
19.01.2010 · 15:49 Uhr
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