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"Handelsblatt": Schmiergeldaffäre soll für Samuelsson-Rücktritt gesorgt haben

München (dts) - Der heutige Rücktritt des Vorstandschefs des Nutzfahrzeugkonzerns MAN, Håkan Samuelsson, steht möglicherweise im Zusammenhang mit einer Schmiergeldaffäre. Nach Informationen des "Handelsblatts" sollen neue Erkenntnisse aus internen Untersuchungen zu einer Neubewertung der Rolle Samuelssons in der Affäre geführt haben. Dieser soll zwar nicht juristisch, aber politisch mitverantwortlich sein. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen des Verdachts der Schmiergeldzahlung von Verkäufern, vor allem im Lastwagen-Geschäft, an Mitarbeiter von MAN-Kunden. Ein Mitarbeiter der Staatsanwaltschaft betonte gegenüber der Zeitung, dass es keinen Zusammenhang zwischen den Ermittlungen und dem Rücktritt gebe. Samuelsson sei weiterhin kein Beschuldigter. Der 49-jährige Schwede hatte heute seinen Rücktritt vom Vorstandsvorsitz erklärt, damit es "zum Wohle des Unternehmens einen personellen Neuanfang auf höchster Ebene geben" könne. Kommissarischer Nachfolger wird Georg Pachta-Reyhofen, der Chef der Dieselmotorensparte.
DEU / Automobilindustrie
23.11.2009 · 20:58 Uhr
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