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Handel mit Doktor-Titeln weitet sich nach Osteuropa aus

Köln/Dresden (dts) - Die Ermittlungen der Kölner Staatsanwaltschaft gegen 100 Professoren aus ganz Deutschland sind möglicherweise erst der Beginn eines noch weitaus größeren Skandals. Wie die "Neue Westfälische" (Donnerstagausgabe) berichtet, steht auch ein Beratungsinstitut aus Dresden unter dem Verdacht, einen schwunghaften Handel mit Doktortiteln betrieben zu haben. Dieser sei vermutlich über Universitäten in Osteuropa abgewickelt worden. Auch dort sollen Hochschulprofessoren Schmiergelder erhalten haben. Die Zeitung beruft sich auf einen namentlich nicht genannten Professor, der in Dresden als Privatdozent gearbeitet und selbst kriminelle Angebote aus Ostrava (Tschechien) für die Betreuung von deutschen Doktoranden erhalten haben will.
DEU / Wissenschaft
27.08.2009 · 00:06 Uhr
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