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Hamas verdammt israelische Militäraktion

Die Wasserschutzpolizei der Hamas wartete vergeblich auf die «Solidaritätsflotte».
Gaza (dpa) - Die im Gazastreifen herrschende Hamas-Organisation hat die gewaltsame Übernahme der internationalen «Solidaritätsflotte» durch die israelische Armee scharf verurteilt. Die Hamas forderte die internationale Gemeinschaft in einer Stellungnahme auf, «den größten Piratenstaat der Welt zu stoppen».

Die radikal-islamische Organisation sehe die getöteten Menschen als «Märtyrer» - ein Begriff, der sonst für palästinensische Tote verwendet wird.

Die Hamas-Führung unter Leitung von Ismail Hanija berief am Montagmorgen eine Dringlichkeitssitzung ein. Dabei sollte entschieden werden, wie auf den Angriff auf die Flotille reagiert werden soll. Die Schiffe wollten Hilfsgüter direkt in den Gazastreifen bringen. Die palästinensische Nachrichtenagentur Safa in Gaza berichtete, bei dem Angriff sei auch der Anführer der Islamischen Bewegung in Israel, Scheich Raed Salach, schwer verletzt worden.

Konflikte / Gaza / Nahost / Türkei
31.05.2010 · 08:38 Uhr
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