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Haftstrafen für Mitglieder der «Neuen Rote Brigaden»

Mailand (dpa) - Ein Gericht in Mailand hat elf Linksextremisten der «Neuen Roten Brigaden» zu langen Haftstrafen verurteilt. Sie planten demnach einen Anschlag auf den Arbeitsrechtler der Universität Mailand, Pietro Ichino. Diesem sprach das Gericht eine Entschädigung von 100 000 Euro zu, berichtete die Nachrichtenagentur Ansa. Ein Angeklagter wurde freigesprochen, außerdem stufte das Gericht den Straftatbestand zurück und ging nicht mehr von Terrorismus aus. Die Roten Brigaden waren in den 1970er und 1980er Jahren für blutigen Terror verantwortlich.

Prozesse / Terrorismus / Italien
28.05.2012 · 23:01 Uhr
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